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Absturz eines algerischen Militärflugzeugs einer geheimen Notenbank-Mission

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Crash DZ MilitaerflugzeugEin mysteriöser Flugzeugabsturz in Südfrankreich stellt Experten vor Rätsel: Stundenlang suchen Bergungskräfte nach den Insassen. Erst am Tag nach dem Absturz am vergangenen Freitag (9.11.) , können sie die Leichen aller entdecken. Die Ladung und die Unfallursache werfen weitere Fragen auf.

Das Flugzeug, eine zweimotorige CASA C-295, trug fünf Soldaten und ein Vertreter der algerischen Zentralbank (Banque d'Algerie). Die Ladung der Maschine: Spezialpapier für Banknoten der algerischen Zentralbank.  Bei dem Absturz der zweimotorigen Frachtmaschine kamen alle sechs Insassen ums Leben.

Niedrige Wolken und strömender Regen in dünn besiedelten Lozère-Region verhinderten die Bergungsarbeiten. Der Unfall ereignete sich in einem Feld nahe dem Dorf Trélans, einer kleinen Stadt in einem unbewohnten Gebiet. Noch am Freitagabend eilte der algerische Konsul in Montpellier, Herr Khaled Mouaki Benani zum Unfallort.

Die mit zwei Turboprop-Triebwerken ausgestattete C295 war am Morgen in Algier gestartet und nach der Beladung in Paris auf dem Rückweg in die Heimat. Gegen 16.00 Uhr sei die Frachtmaschine der algerischen Armee schließlich in der Nähe des Dorfes Trélans niedergegangen und am Boden zerschellt, teilten die französischen Behörden mit.
 
Nach den Löscharbeiten hätten die Rettungskräfte eine Leiche im Cockpit und drei weitere im Rumpf der zweimotorigen Maschine entdeckt, sagte der Staatsanwalt von Mende, Samuel Finielz, bei einer Pressekonferenz in Trélans. Der Ort liegt in einer abgelegenen Gegend der Region Languedoc-Roussillon. Das Dorf selbst zählt weniger als 120 Einwohner. Die nächstgelegenen Städte sind Rodez im Westen und Millau im Süden.
 
Unklar blieb, was zu dem unvermittelten Absturz beigetragen haben könnte, und ob die Maschine nicht vielleicht doch bereits in der Luft auseinandergebrochen sei. Über Verbleib und Zustand von Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Stutzig dürfte Luftfahrtexperten machen, dass sich zum Zeitpunkt des Aufpralls anscheinend nur eine Person in der Pilotenkabine befand.

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