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Die Gasförderanlage von Tiguentourine, in In Amenas wird auf den Namen des getöteten Wachmanns "Mohamed Lahmar" getauft

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Mohamed LahmaAlgier - Die höchsten Behörden des Landes haben beschlossen, die Gasförderanlage von Tiguentourine in In Amenas (Südost-Algerien) zu Ehren des ersten algerischen Opfers des Terroranschlags vom 16. Januar 2013, Herrn Mohamed Lahmar, auf seinen Namen zu taufen.

Die Umbenennung wird im Rahmen der Wiederaufnahme der vollständigen Produktion der Gasanlage am 24. Februar 2013 durch eine Zeremonie im Beisein des algerischen Ministerpräsidenten Abdelmalek Sellal festlich erfolgen. An dieser Zeremonie werden neben dem Premierminister Sellal, auch der Gewerkschaftsgeneralsekretär Abdelmajid Sidi, eine große Delegation mehrerer algerischen Minister und Staatssekretäre und die gesamte Führungsregie des algerischen Energiekonzerns Sonatrach teilnehmen.

Der getötete Hauptwachmann, Herr Mohamed Lahmar, wird den ehrenvollen algerischen Status "Schahid" (Märtyrer) bekommen, weil er sein Leben geopfert hat, um das Leben von Hunderten von Menschen zu schützen und eine große Explosion der Gasanlage zu verhindern.

Mohamed Lahmar war die erste Person, die die schwer bewaffneten Terroristen konfrontiert haben. Die gefährliche Bedrohung der kriminellen Terroristen und die Todesangst haben ihm nicht verhindert, den Hauptalarmknopf der gesamten Anlage zu drücken. Seine mutige Aktion kostete ihn sein Leben. Mit seinem Leben konnten sich aber Hunderte von Arbeitern und Technikern in geschützten Räumen verstecken, wodurch eine humanitäre, ökonomische und ökologische Katastrophe verhindert wurde.

Für viele Algerier ist der junge Mohamed aus Tiaret, der aus einer bescheidenen Familie stammt, ein Nationalheld, weil er "in einer der härtesten Schlacht gegen den Terrorismus ehrenvoll starb und großen Patriotismus zeigte." Es wird auch ein Denkmal für die 38 Opfer dieses Terroranschlags von seltener Gewalt errichtet werden. Die Wahl des Datums (24.02.) ist nicht zufällig, denn der 24. Februar ist der Tag der Verstaatlichung der algerischen Energie-, Erdgas- und Erdölproduktionen durch den ehemaligen algerischen Präsidenten Houari Boumedienne und die Gründung der algerischen Gewerkschaft (UGTA).

"Wir feiern den 42. Jahrestag der Verstaatlichung unseres Energiesektors in Tinguentourine und bekräftigen bei dieser Gelegenheit das unerschütterliche Engagement des algerischen Staates und seines Volkes, mutig und kraftvoll jeden Terroranschlag oder Bedrohung zu bewältigen und zu besiegen", laut der Aussage eines Beamten beim Premierminister Sellal. Die Mutter des Schahid (Märtyrer) Mohamed Lahmar erklärte am Tag seiner Beerdigung: "Ich verlor einen Sohn, aber ich gewann Algerien." (Quelle algeriepatriotique.com)

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