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Drahtzieher der Geiselnahme in In Amena und Al-Qaida-Chef Mokhtar ben Mokhtar in Mali getötet

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Ben Mokhta AQIMNach den Angaben vieler deutschen und internationalen Medien ist der Anführer der Al-Qaida-Terrororganisation im islamischen Maghreb (AQIM) und der Drahtzieher des Terrorangriffs und der Geiselnahme im vergangenen Januar in In Amenas (Südost-Algerien), Mokhrar Ben Mokhtar tot.

Die tschadische Armee hat nach eigenen Angaben zwei der wichtigsten AQIM-Anführer, Abdelhamid Abu Zaid und Mokhtar Ben Mokhtar getötet. Ben Mokhtar, der für die blutige Geiselnahme auf der algerischen Gasförderanlage von Tiguentourine in Algerien, bei der mehr als 40 ausländische Geiseln getötet wurden, soll am Samstag bei Gefechten mit tschadischen Truppen in dem malischen Gebirgszug Adrar des Ifoghas erschossen worden sein.

Der andere Anführer von AQIM in Mali, Abu Zaid, war nach Angaben des tschadischen Präsidenten Idriss Déby schon am vergangenen Freitag bei Kämpfen ebenfalls im Ifoghas-Gebirge getötet worden. 

Eine unabhängige Bestätigung, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um die beiden Al-Qaida-Führer handelt, steht allerdings noch aus. Die französische Regierung wollte den Tod Zaids nicht bestätigen. Algerische Geheimdienstmitarbeiter konnten zwar seine Waffe identifizieren, nicht aber die bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche. Familienmitglieder des aus Algerien stammenden Zaid waren am Freitag um DNA-Proben gebeten worden. Die Resultate des Vergleichs stehen noch aus. Nach tschadischen Angaben waren dem Tod Zaids schwere Kämpfe vorausgegangen, bei denen 26 tschadische Soldaten fielen.

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