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Die algerische Delegation zum Weltsozialforum von der algerischen Grenzpolizei für 5 Stunden lang gestoppt

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Weltsozialforum TunisDie algerische Grenzpolizei am algerisch-tunesischen Grenzposten Umm Tboul hat eine algerische Delegation, die an der Tagung des diesjährigen Weltsozialforums in Tunis teilnehmen wollte, für fünf Stunden gestoppt. Das Weltsozialforum ist eine Gegenveranstaltung zu dem jährlichen Weltwirtschaftsforum der Regierungschefs der sogenannten G8-Staaten der Welthandelsorganisation (WTO).

Die erste Veranstaltung des Weltsozialforums fand 2001 in Poto Alegre (Brasilien) statt und wurde zu einem Symbol für die Bewegung aller Kritiker der Globalisierung.

Laut telefonischer Angaben eines Mitgliedes der Delegation sollte der Bus mit allen Insassen, nach der Beantwortung von einer Reihe von Fragen und 5 Stunden Wartezeit, die Grenze passieren. Nachdem der Bus bereits das tunesische Territorium erreicht hat kam ein algerischer Grenzpolizist in Panik gerannt und verlangte vom Busfahrer den Bus zu stoppen und umzukehren, obwohl sich der Bus bereits auf dem tunesischen Hoheitsgebiet befand.

Der algerische Grenzbeamte sagte dem Busfahrer und allen Delegationsmitgliedern: "Der Bus darf nicht die Grenze überqueren" und bat sie auszusteigen und ihr Gepäck mitzunehmen. Diese Prozedur geschah unter den Blicken der ahnungslosen tunesischen Grenzpolizisten, die das Verhalten des algerischen Grenzbeamten nicht verstanden.

Nach den aktuellen Informationen der algerischen Zeitung El Watan soll sich die algerische Forum-Delegation immer noch an der tunesischen Grenze befinden und auf einen Transportmittel warten, um Tunis zu erreichen. (Quelle www.elwatan.com)

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