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Westsahara: Ban Ki-moon bekräftigt seine Forderung nach einer Lösung auf das Selbstbestimmungsrecht des saharauischen Volkes

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Ban Ki Moun UNONEW YORK - Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bekräftigte am Dienstag seine Forderung nach einer "gerechten, dauerhaften und für beide Seiten akzeptablen Lösung, die auf der Basis der Selbstbestimmung der Bevölkerung der Westsahara basiert". Er  betonte die "Dringlichkeit der Installation einer unabhängigen, unparteiischen, umfassenden und nachhaltigen Überwachung der Situation der Menschenrechte" in der besetzten Westsahara.

In seinem neuen Bericht über den Konflikt der Westsahara, den er in den kommenden Tagen dem UN-Sicherheitsrat vorstellen wird, betonte der UN-Chef, dass "die Probleme, die die Verwirklichung einer gerechten und dauerhaften Lösung der Selbstbestimmung der Bevölkerung der Westsahara, verhindern, zugenommen haben."

Feststellend, dass der Westsahara-Konflikt seit langem ein "Stein des Anstoßes" in der internationalen Gemeinschaft ist, warnte Ban, dass "die zunehmende Instabilität und Unsicherheit in und um die Sahel-Region eine dringende Lösung dieses langjährigen Konflikts erfordert."

In diesem Sinne ist Ban Ki-moon der Überzeugung, dass die Zeit für beider Konflikt-Parteien (Front Polisario und Marokko) gekommen ist, "den Weg zu einer gerechten Lösung mit der Ermutigung und Unterstützung der internationalen Gemeinschaft zu ebnen." Er appellierte an beide Seiten mit Hilfe seines persönlichen Gesandten, Christopher Ross" ernsthaft für eine sinnvolle Lösung in Verhandlungen einzutreten".

Darüber hinaus berichtete der Generalsekretär der Vereinten Nationen über Fälle von Verletzungen der Menschenrechte der Saharauis durch die marokkanischen Besatzer. Im letzten Februar-Bericht des UN-Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen, Herrn Juan Mendez, wurden Fälle von Foltern und Misshandlungen der Saharauis durch die marokkanischen Besatzer ausdrücklich festgestellt.

Er verwies auch auf den Bericht der amerikanischen Organisation RFKennedy Zentrum und die negativen Bedingungen der Gerichtsprozesse gegen die 24 Gefangenen der saharauischen Zivilisten Gdeim Izik.

Als zusammenfassende Konsequenz schlägt der UN-Chef "eine dauerhaften, unabhängigen und unparteiischen Überwachung einzurichten, die regelmäßig über Menschenrechtsverletzungen gegen die Bevölkerung der Westsahara in den von den Marokkanern besetzten Gebieten umfassend und nachhaltig berichtet."

In seinem Bericht bat der UN-Generalsekretär auch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, das Mandat der MINURSO-Mission bis zum 30. April 2014 mit einer Stärkung ihrer Belegschaft zu verlängern. (Quelle www.aps.dz)

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