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Krach zwischen Rabat und Washington: Absage der marokkanisch-amerikanischen Militäroperation

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usa marocDie Unterstützung der Vereinigten Staaten für die Veränderung des UN-Mandats der MINURSO-Gruppe, die die Einhaltung der Menschenrechte in der Westsahara überwacht, sorgt für Enttäuschung und schlechte Laune beim marokkanischen König Mohammed VI. Wird es Krach zwischen Marokko (Rabat) und seinem wichtigsten militärischen Verbündeten (Washington) geben?

Die Entscheidung der Vereinigten Staaten, einen Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrats zur Verlängerung des Mandats MINURSO, die die Einhaltung der Menschenrechte in den von marokkanischen Truppen besetzten Westsahara-Gebieten überwacht, zu unterstützen, kam überraschend wie eine kalte Dusche in Rabat an.

Die Panik und Enttäuschung scheinen riesen groß zu sein und gipfelten in der Entscheidung des marokkanischen Militärkommandos, die in diesem Monat in der Region Aghadir geplante marokkanisch-amerikanische militärische Operation African Lion 2013 auszusetzen, schreib das marokkanische Magazin Lakome unter Berufung auf eine mit dieser Angelegenheit vertrauten Quelle, die um Anonymität gebeten hat.

Es ist erwähnenswert, dass vor nur einem Jahr, der König von Marokko einseitig beschlossen hat, sein Vertrauen in den Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Christopher Ross zurückziehen. Ihm wurde sogar vorgeworfen, Verbündeter der Saharawis und Drahtzieher der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Westsahara-Gebieten zu sein.

Diese plötzliche Entscheidung von Mohammed VI, den UN-Sonderbeauftragten Ross zu disqualifizieren hatte die Wirkung einer Bombe auf die USA und die UNO. Daraufhin hatten die Vereinigten Staaten und der Uno-Chef Ban Ki-moon sofort ihre Unterstützung für Christopher Ross erneuert bekräftigt. Die US-Beamte, einschließlich Clinton, aber auch die Franzosen, hatten umgehend den König gebeten, sein Verhalten zu überprüfen und ihn daran erinnert, dass Christopher Ross in erster Linie ein US-Diplomat ist. Der marokkanische Monarch sah sich gezwungen vor der USA und vor der UNO zu kuschen. Der König empfang danach den UN-Sonderbeauftragten Christopher Roos im Oktober 2012 in seinem Palast, genau den Mann, mit dem er vor sechs Monaten nicht reden wollte. (Quelle www.elwatan.com)

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