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Algerien stellt dem Nachbarn Marokko drei "Bedingungen", damit die Landesgenzen geöffnet werden

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frontiere DZ MAAlgerien hat dem Nachbarn Marokko drei "Bedingungen" gestellt, damit die Landesgrenzen zwischen den beiden Ländern wieder geöffnet werden, die seit 1994 geschlossen sind, bekräftigte ein offizieller Beamter als Reaktion auf die jüngsten Äußerungen des marokkanischen Außenministers Saad Eddine El Othmani. Die Frage der Wiedereröffnung der Grenze zwischen den beiden Ländern war auch Thema des jüngsten Besuchs des algerischen Innenministers in Rabat im Rahmen der Innenministerkonferenz der nordafrikanischen Maghrebstaaten in Marokko.

Der algerische Beamte erklärte die offizielle algerische Position in einem exklusiven Statement gegenüber der algerischen Tageszeitung Echorouk wie folgt: "Unsere marokkanische Brüder kennen die wichtigsten algerischen Bedingungen ganz genau, die zur Wiedereröffnung unserer gemeinsamen Grenze führen", betonte er und fügte hinzu, "dass der Ball in den Händen der marokkanischen Beamten und nicht umgekehrt." Die offizielle Zusammenfassung der drei algerischen Bedingungen ist die Folgende:

  1. Die sofortige Einstellung der medialen Verleumdungskampagnen und der zunehmend aggressiven Haltung gegenüber Algerien.
  2. Die volle praktische und effektive Zusammenarbeit, um den bösartigen Angriff gegen Algerien durch Drogenhandel und kriminelle Banden zu stoppen.
  3. Marokko muss ein für alle Mal anerkennen und akzeptieren, dass Algerien eine feste und irreversible Position bezüglich der Frage der Westsahara hat. Algerien steht für das Selbstbestimmungsrecht des sahraouischen Volkes der Westsahara.

Diese offizielle Erklärung zum Thema Wiedereröffnung der Landgrenze zwischen Algerien und Marokko ist die Antwort auf die öffentlichen Äußerungen des marokkanischen Ministers für Auswärtige Angelegenheiten, Saad Eddine El Othmani, der gesagt hat, "ich kenne nicht die Gründe für die Schließung der Landgrenzen zwischen Marokko und Algerien, seit 19 Jahren," und fügte hinzu, "wenn ich die wirklichen Gründe kennen würde, dann würde ich schnell arbeiten, um eine Lösung bereitzustellen... ".

Trotz der "Unkenntnisse der Gründe für die Grenzschließung" Ottomanis, kann man nicht die volle Verantwortung für die Aufrechterhaltung der geschlossenen Grenze zwischen den beiden Ländern, Algerien zuschieben. Man darf nicht vergessen, dass das Königreich Marokko einseitig beschlossen hat, die Visa-Pflicht für die Algerier einzuführen. (Quelle www.echoroukonline.com)

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