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Ein Franzose algerischer Herkunft kandidiert bei der algerischen Präsidentschaftswahl 2014

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Rachid NekkazRachid Nekkaz, ein französischer Geschäftsmann und politischer Aktivist will Präsident Algeriens werden. Der Sohn algerischer Einwanderer studierte Geschichte der Philosophie an der Sorbonne, bevor er in die Geschäftswelt mit seinem erfolgreichen Internet-Startup in der Immobilienbranche einstieg.

Laut algeriatimes.net will Rachid Nekkaz bei der nächsten algerischen Präsidentschaftswahl 2014 kandidieren, um den derzeitigen algerischen Präsidenten Bouteflika zu erben. Trotz seiner aussichtslosen Chance, seiner "mission impossile" und seiner negativen Erfahrung gegen den ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy bei der französischen Präsidentschaftswahl 2007, versucht der Franco-Algerier seine Chance dieses Mal in Algerien zu bekommen.

Rachid Nekkaz hat seiner Meinung nach ein ehrgeiziges Programm entwickelt, um das Vertrauen aller Algerierinnen und Algerier zu gewinnen. Er verspricht drei große politische Probleme in Algerien zu lösen: 1. Die Grenzen zwischen Algerien und Marokko zu öffnen, 2. Bekämpfung der Korruption und 3. Die Schaffung von Arbeitsplätzen für Millionen arbeitsloser Algerier.

Im Jahr 2010 überraschte Rachid Nekkaz die französische Öffentlichkeit und vor allem die muslimischen Frauen in Frankeich mit der Gründung eines Fonds namens "Säkularismus und Freiheit" mit 1.000.000 Euro, um muslimische Frauen, die Burka in der Öffentlichkeit tragen, finanziell zu helfen.

Außerdem gründete er die Organisation "Touche pas à ma Constitution", eine Anspielung auf das Motto der NGO SOS Rassismus: "Touche pas à mon pote", die die Geldstrafen für muslimische Frauen zahlt, die wegen des Tragens der Burka in der Öffentlichkeit verurteilt wurden. Er kündigte an, dass er € 2.000.000 für diese Organisation zur Verfügung gestellt hat und reiste nach Brüssel im August 2011, um die Geldbußen von zwei Frauen, die für die gleiche Straftat verurteilt worden, zu zahlen.

Rachid Nekkaz wirft der französischen Polizei vor, die falschen Bürger zu bestrafen. Seiner Überzeugung nach soll die Polizei die Männer, die ihre Frauen verbieten, in die Öffentlichkeit zu gehen, bestrafen und nicht die Frauen, die aus Überzeugung ihre Burka in der Öffentlichkeit tragen. (Quelle www.algeriatimes.net)

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