Nichts ist unmöglich! "Die Vision: Algerien 2050", eine friedliche intellektuelle Revolution für einen Übergangsprozess zu einer modernen Demokratie

Drucken
Benutzerbewertung: / 7
SchwachPerfekt 
DZ 2 RepublikNichts ist unmöglich!

Auch in Algerien ist eine friedliche und intelligente Revolution möglich, um einen Übergangsprozess zu einer modernen Demokratie einer zweiten qualitaiv-hochwertigen Republik in Algerien zu gestalten. 50 Jahre nach der Unabhängigkeit, nach einer erfolgreichen 7-jährigen erbitterten Revolution gegen die damalige Kolonialmacht Frankreich, hat Algerien heute, die besten Rahmenbedingungen, Möglichkeiten und alle Chancen, noch einmal der ganzen Welt zu zeigen, wie ein Volk mit seiner Elite, eine moderne Revolution friedlich, intellektuell und intelligent organisieren kann, um ein modernes, demokratisches und rechtsstaatliches Algerien aufzubauen.

Die Post-Bouteflika-Ära kann somit zu einer zweiten historischen Erfolgsgeschichte Algeriens werden, die mindestens genauso wichtig sein wird, wie die welthistorische Befreiungsrevolution des 1. November 1954. Dies ist möglich und auch realistisch, weil Algerien alle Potentiale besitzt, die Humanressourcen, das Kapital und die notwendigen negativen Erfahrungen, um diese qualitativ hochwertige intellektuelle Revolution zu verwirklichen.

Um diese friedliche intellektuelle Revolution zu gestalten müssen im Vorfeld die zentralen Konzepte und die Bausteine des zukünftigen großen Hauses "Union Groß-Nordafrika" und des neuen und modernen Haus "Algerien" erarbeitet und definiert werden. Die friedliche intellektuelle Revolution kann folgendermaßen verwirklicht werden, wenn alle aktuellen Machthaber Algeriens, das algerische Militär, der Geheimdienst und die FLN-Partei dazu bereit sind, eine ehrenvolle Zukunft in Freiheit und Rechtsstaatlichkeit für das algerische Volk und für alle Völker Nordafrikas zu schenken, von der sie seit Tausenden von Jahren träumen:

  1. Die Kreierung eines visionären real/virtuellen Kreises für die Erarbeitung eines Grundlagenpapiers zur neuen Vision Algeriens der nächsten 50 Jahre, "Die Vision: Algerien 2050" (Vision d'Algérie 2050) und zu einer neuen Vision von "Groß-Nordafrika". Im visionären Kreis dürfen und sollen alle Algerierinnen und Algerier und Interessierte Bürger aus Groß-Nordafrika mitwirken, real und virtuell per Internet. Ein Fachkreis aus anerkannten Persönlichkeiten, Intellektuellen und Fachexperten sollen alle Beiträge zusammenführen und daraus die neue Vision "Groß-Nordafrika 2050" und die neue algerische Vision "Vision Algerien 2050" formulieren und festdefinieren.
  2. Danach steht die neue Vision der zukünftigen "Union Groß-Nordafrika 2050" fest
  3. Danach steht die neue Vision Algeriens der nächsten 50 Jahre, "Die Vision: Algerien 2050", im Kontext der neuen Vision "Union Groß-Nordafrika 2050" fest
  4. Die Konstruktion eines Übergangsrates aus anerkannten Persönlichkeiten, Intellektuellen und Fachexperten, die die Punkte 1, 2 und 3 verinnerlichen und den Demokratieprozess in Algerien durchführen.
  5. Der Übergangsrat erarbeitet und formuliert ein neues algerisches Grundgesetzt (Entwurf), das mit den neuen nordafrikanischen und algerischen Visionen kompatibel ist.
  6. Die Durchführung eines Volksentscheides über das neue Grundgesetzt.
  7. Die Durchführung der ersten Parlamentswahlen nach dem neuen Grundgesetzt, spätestens nach einem Jahr nach dem Volksentscheid.
  8. Nach den Parlamentswahlen wird die neue und erste Regierung der zweiten algerischen Republik, nach dem neuen Grundgesetz, gebildet.
  9. Alles Weiteres regelt das neue Grundgesetzt und die neue algerische Regierung.
 
Michail Gorbatschow: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben"

Um eine solche grundlegende Veränderung in der algerischen Gesellschaft in die Tat umsetzen zu können, müssen selbstverständlich einige Voraussetzungen erfüllt werden. Die Rahmenbedingungen für die Erfüllung dieser Voraussetzungen sind nicht schlecht. Die mächtigsten algerischen Machtkomponenten, die algerische Volksarmee, der Geheimdienst und die monopolistische Machtpartei FLN, die Algerien seit 1962 Hand in Hand regiert und geprägt haben, wissen ganz genau, dass die alte Zeit der letzten 50 Jahre jetzt, mit dem Beginn der Post-Bouteflika-Ära, endgültig vorbei ist. Sie wissen auch ganz genau, dass sie sich von innen grundlegend reformieren und verändern und die Macht über Algerien mit anderen politischen und gesellschaftlichen Kräften demokratisch teilen müssen. Sie wissen auch ganz genau, dass die alten Konzepte des Machtmonopols nicht mehr zu retten sind, weil sie in keiner Weise mit dem neuen Geist und Hoffnung der modernen algerischen Generation und der ganzen Welt vereinbar sind. Sie wissen und kennen auch ganz genau die Bedeutung des berühmten historischen Satzes des ehemaligen Präsidenten der damaligen Weltmacht, der führenden und mächtigsten Land der Ostblock-Staaten, der Sowjetunion, Präsident Michail Gorbatschow:"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben".