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Diaspora-Konferenz in Paris: Staatssektretär Sahli ruft zur "Verstärkung der Vernetzung" von Migranten mit ihrer Heimat auf

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DZ DiasporaPARIS - Der zuständige Staatssekretär für die algerische Community im Ausland, Herr Belkacem Sahli, sagte am Montag in Paris auf einer Ministerkonferenz zur algerischen Diaspora, dass die Konferenz, eine Chance anbietet,  das Engagement für ein "gemeinsames Denken" zu fördern und die "Stärkung der Beziehungen" zwischen den algerischen Auslands-Communities und ihrem Heimatland Algerien zu stärken.

Unter dem Konferenz-Vorsitz seines französischen Amtskollegen Helen Conway-Mouret rief der algerische Staatssekretär zu gemeinsamen Reflexionen auf, um die Beziehungen der Migranten-Communities zu ihrem Heimatland und "die Mobilisierung der Diaspora für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung" Algeriens zu stärken.

Herr Sahli erklärte auch, dass Algerien ein großes Interesse hat, die algerische Gemeinschaft im Ausland mit ihrer politischen Vertretung in ihrem Heimaltland zu integrieren und ihre Beteiligung am nationalen politischen Leben zu fördern. Diesbezüglich argumentierte der Staatssekretär, dass die algerische Regierung die Frage der algerischen Communities im Ausland mit "oberster Priorität" behandelt. Die algerische Regierung hat beschlossen, "die Interessen der algerischen Bürgerinnen und Bürger in Ausland zu schützen und zu verteidigen und die besten Voraussetzungen zu schaffen, um "die Partizipation der algerischen Diaspora an den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten Algeriens zu erleichtern."

Die Mitglieder der algerischen Gemeinschaft im Ausland, fügte er hinzu, "haben die gleichen politischen und bürgerlichen Rechte wie die Staatsbürger, die in Algerien leben." Algerien gehört zu den Ländern, die die Beteiligung aller algerischen Staatsbürgerinnen und Bürger im Ausland am politischen Leben des Landes "über ihre Vertretung in nationalen gesetzgebenden Körperschaften (Parlament etc.) praxisziert.

Herr Sahli gab den Teilnehmern der Ministerkonferenz bekannt, dass die algerischen Staatsbürgerinnen und -bürger im Ausland durch acht Abgeordnete im algerischen Parlament vertreten sind, die demokratisch gewählt wurden. Er erklärte weiter, dass diese acht Abgeordnete an allen Sitzungen des algerischen Parlaments seit 1997 aktiv teilnehmen und sich am politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben des Landes beteiligen.

Der Staatssekretär erklärte weiter, dass die algerische Regierung, die Schaffung eines konsultativen Beirats aus Mitgliedern der algerischen Communities im Ausland vorbereitet. Zurzeit werden die Rahmenbedingungen für die Realisierung dieses Projekt und eine "breite Kampagne des Dialogs und der Konsultation mit den Mitgliedern der Gemeinschaft" vorbereitet.

"In diesem Zusammenhang hat sich die algerische Regierung verpflichtet und versichert, dass dieser Beirat eine Vorschlagskraft und einem starken Partner von Behörden sein soll, sowohl in Bezug auf die Lebensbedingungen unserer Gemeinschaft im Gastland als auch auf ihre politische und wirtschaftliche Leben in unserem Land ", sagte er.

Mit Bezug auf die regionale Mitwirkung Algeriens sagte, der Staatssekretär, dass er vor kurzem einen Vorschlag zur Schaffung eines Observatoriums (Beobachtungsstelle, Koordinationsstelle) für die maghrebinische Diaspora verbreitet hat. Das Observatorium soll "die Koordinierung der politischen Positionen der Maghreb-Länder bezüglich der Fragen der Migration unterstützen und Programme zur Entwicklung der Maghreb-Gemeinschaften im Ausland entwickeln."

Auf dieser Ministerkonferenz waren etwa dreißig Länder vertreten, darunter Algerien. Am Montagnachmittag sollten Debatten über Lösungsmöglichkeiten von Problemen der Mobilität und der Organisation der Diaspora erfolgen. (Quelle aps.dz)

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