Die algerische Menschenrechtsorganisation CNCPPDH verleiht Präsident Bouteflika ihren Nationalen Menschenrechtspreis 2013

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Ksentini Die Verleihung des diesjährigen Nobelpreises für die Organisation OPCW fand bei den Anhängern des algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika keine große Begeisterung. Denn, sie haben vergeblich versucht, den weltweit renommierten Nobelpreis für Frieden für ihren geliebten Präsidenten nach Algerien zu holen. Mit der Entscheidung der algerischen Menschenrechtsorganisation CNCPPDH, Präsident Bouteflika mit dem höchsten algerischen Preis für Menschenrechte 2013 zu ehren, sind sie allerdings sehr zufrieden.

"Die Entscheidung, den algerischen Preis für Menschenrechte zum ersten Mal an einen Präsidenten, Präsident Bouteflika, zu verleihen, basierte auf objektive Argumente. Denn Bouteflika hat seit langem für die Menschenrechte und die Selbstbestimmungsrechte der Völker gekämpft und das ist eine historische Tatsache", rechtfertigte Farouk Ksentini, der Vorsitzender der algerischen Menschenrechtsorganisation auf der Preisverleihungsfeier.

Anwesend waren u.a. der Generalsekretär des algerischen Präsidialamts, Herr El Habba Okbi, der persönliche Referent und Berater von Präsident Bouteflika, Herr Mohamed-Ali Boughazi, der Vizepräsident der Afrikanischen Kommission für Menschen- und Völkerrechte, Herr Mohamed Bashir Khelfallah, Herr Mario Lana, Mitglied der Union der italienischen Anwälte für die Verteidigung der Menschen Rechte (UFTDU), der ehemalige Anwalt der historischen algerischen FLN-Partei, zahlreiche Vertreter des diplomatischen Korps in Algier und viele Vertreter der verschiedenen Netzwerke für  Menschenrechte.
 
Als Argument für die Verleihung des Menschenrechts-Preises an Präsident Bouteflika zitierte Ksentini eine Reihe von Maßnahmen für die Verstärkung von Menschenrechten: Soziale Rechte, wie das Recht auf Wohnen, Maßnahmen für Gefangene, Verbesserung der Frauenrechte durch die Revision des Familienrechts im Jahr 2005 und die Einführung der Frauen-Quotenregelung. Ein weiteres Argument in den Augen von Ksentini ist die berühmte algerische nationale Versöhnung. "Eine Versöhnung, die er persönlich initiiert hat und eine weltweite Anerkennung genießt", argumentierte Ksentini und sagte an die Adresse der Skeptiker, dass die Wahl von Algerien in den Rat für Menschenrechte der Vereinten Nationen, auch eine "Anerkennung für seine (Bouteflika) Rolle in der Verstärkung der Menschenrechte weltweit darstellt. Das ist die Belohnung für all die Anstrengungen, die Algerien durch die Person des Präsidenten der Republik Abdelaziz Bouteflika geleistet hat.", führte Ksentini fort... (übertragen ins Deutsche, Quelle liberte-algerie.com)