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Premierminister kanditiert nicht! Sellal offizieller Chef der Wahlvorbereitungskommission der Präsidentschaftswahl am 17. April 2014

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Abdelmalek-sellal 1Die Zeiten für die Gerüchte über ein mögliche Präsidentschaftskandidatur des aktuellen algerischen Regierungschefs Abdelmalik Sellal als Joker für den kranken algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika sind vorbei. Denn, am 20. Januar nahm der Premierminister Sellal offiziell die Führung der Nationalen Wahlvorbereitungskommission für die kommende Präsidentschaftswahl am 17. April 2014 an. Seine Aufgabe als Chef dieser Kommission besteht darin, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um einen reibungslosen Ablauf und Erfolg der Präsidentenwahl zu gewährleisten.

Nach dem Prinzip der Vernunft, der allgemeinen Logik und der Neutralität kann der Chef einer Wahlkommission, der eine strikt neutrale Funktion erfüllen muss, nicht selbst kandidieren. Aus diesem Grund erscheint eine Kandidatur von Sellal sehr unwahrscheinlich. Denn nach der algerischen Verfassung kann kein amtierender Premierminister bei einer Präsidentenwahl kandidieren. Nur, wenn er als Regierungschef zurücktritt und den Posten des Wahlkommissionschefs verlässt könnte er kandidieren. Damit steht es zu 99,99% fest: Einer der "großen" Systemmänner, Abdelmalek Sellal ist aus dem Rennen.

Die Art und Weise, die Form und der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Kandidatur von einem so "großen" und wichtigen DZ-Systemmann, von einem ehemaligen algerischen Regierungschefs Ali Benflis, ist kein Zufall. So ein Schwergewicht, wie Benflis, Ouyahia, etc. (DZ-Systemmänner) würde niemals seinen Hut in den Ring werfen, wenn er nicht die Zuversicht und die Sicherheit hätte, die größte die realistischste Chance zu haben, das Rennen, um die Präsidentschaft zu machen.

Mit der Kandidatur von Benflis und die Nicht-Kandidatur von Sellal, die Nicht-Kandidatur von Bouteflika, die Nicht-Kandidatur von Ouyahia (bis jetzt), die Nicht-Kandidatur von Belkhadem, ...  sieht alles nach einem Komplott zwischen Sellal und Benflis aus. Die DZ-Systemmänner haben vereinabrt, dass Benflis Präsident werden darf und soll und dafür Sellal als Premierminister aus "Lebenszeit" behalten muss.  Demnach werden diese beiden DZ-Systemmänner Algerien, mindestens in den nächsten 10 Jahren regieren und definieren.

Ali Benflis Präsident! Algerien dreht sich im Kreis

Somit wird der nächste algerische Präsident ein Vertrauter des jetzigen algerischen Präsidenten sein, der Ali Benflis heißt. Nach dem Rücktritt des ehemaligen algerischen Regierungschef Ahmed Benbitor wurde Ali Benflis vom jetzigen Präsidenten Bouteflika am 26. August 2000 zum Premierminister ernannt. Am 8. April 2004 trat Benflis schließlich gegen den Amtsinhaber Bouteflika bei den Präsidentschaftswahlen an, musste aber eine herbe Niederlage hinnehmen und wurde hinter Bouteflika (84,99 %) mit nur 6,42 % Zweiter.

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