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Oppositionspartei-Chef Soufiane Djilali zu den Präsidentschaftswahlen: Der "offizielle Betrug" hat begonnen

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djilali 941220305Der Chef der algerischen Oppositionspartei "Djil Djedid" (=neue Generation) und Präsidentschaftskandidat Soufiane Djilali schrieb an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der kommenden Präsidentenwahl am 17. April. Er verurteilt, dass seit einigen Tagen schwere Überschreitungen von Ministern im Amt durch Missbrauch von öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Radios werden. Die Minister und Amtsträger nutzen die öffentlich-rechtlichen Medien als Megaphone für ihre eigenen Zwecke im Rahmen der Präsidentschaftswahlen, um die Masse für ihre Ziele zu beeinflussen.

Nach unerlaubten Kampagnen des Premierministers und vielen Auftritten von Mitgliedern der Regierung erhielt am Samstag, den 01. Februar in den Hauptnachrichtensendungen von 19:00 (auf französisch) und 20:00 Uhr (auf Arabisch) ein weiterer Minister im Amt, der Chef einer politischen Partei und Mitglied des Nationalen Vorbereitungskomitees der Präsidentschaftswahl ist, 7 Minutenlang Redezeit, um für die Kandidatur seines Chefs, des Präsidenten der Republik Abdelaziz Bouteflika mit Lügen zu werben und den Beginn einer Kampagne für eine Unterschriftensammlung für Herrn Bouteflika öffentlich bekannt zu geben, sagte Präsidentschaftskandidat Soufiane Djilali.

Djilali führt seinen Kritik weiter und stellt fest, dass die Herren, Amar Saadani, FLN-Parteichef, Amar Ghoul, Minister für öffentliche Arbeiten, Amara Benyounes, Minister für industrielle Entwicklung und Investitionsförderung und Generalsekretär der MPA-Partei und andere Minister, die öffentliche Meinung durch mehrfache Falschdarstellungen, Lügen und Manipulationen im, angeblich öffentlich-rechtlichen, staatlichen Fernsehen, manipulieren und somit einen fairen Wahlprozess untergraben. Dies zeigt klar, dass der "offizielle Betrug" begonnen hat. Diese Aktionen haben einen eindeutigen Ziel, nämlich die öffentliche Meinung durch systematische Werbehype, undurchsichtige Falschmeldungen und Angst schüren, die Durchsetzung eines vierten Mandats für den kranken Präsidenten mit allen Mitteln vorzubereiten, der zu all diesen Ereignissen total schweigt.

Soufiane Djileli schrieb als Präsidentschaftskandidat den Vorsitzenden des Ausschusses für die Wahlaufsicht an und forderte ihn auf, seine Verantwortung, ohne Ausflüchte oder Nachsicht, einzugreifen, um ein Ende für diese schwere unmoralischen Aktionen der Minister zu setzen. (übertragen ins Deutsche, Quelle lematindz.net)

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