Algerien: Die größte "Zitadelle" Afrikas unter Dauerdrohungen

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Algerien - Google Maps

Im Kontext des sogenannten arabischen Frühlings mit seinen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen und Umwälzungen in den nordafrikanischen Ländern während der letzten fünf Jahre, fällt das größte Land Afrikas besonders auf und wehrt alle Angriffe ab. Algerien scheint die größte und sicherste "Zitadelle" Afrikas zu sein.

Seit Jahren wird Algerien, das reiche Land mit mehr als 200 Milliarden Dollar Devisenreserven, fast Schuldenfrei (nur 400 Millionen Dollar) und mit vielen Bodenschätzen, von vielen Gefahren an seinen Grenzen bedroht.

Die externen Bedrohungen sind vielfältig und zahlreich:

Neben diesen ganzen externen Drohungen gbit es viele interne Probleme, wie etwa die instabile soziale Lage in Ghardaia (Sahara), der aktive Terrorismus in der Kabylei, die wiederholten Erdbeben, soziale Missstände, Armut und vor allem die Perspektivenlosigkeit der algerischen Jugend.

Im Vergleich zu der Situation während der tragischen 1990er Jahren des Bürgerkriegs geht es Algerien heute zweifelsohne sehr gut. Diese kurzfristige und trügerische Betrachtungsweise ist genau Grund, warum der schwerkranke Präsident Algeriens, Abdelaziz Bouteflika, immer noch eine große Beliebtheit und Popularität bei der algerischen Bevölkerung hat. 

Algerien wird leider, jetzt mehr denn je, mit der Mentalität eines Clans, mit allen großen Gefahren für den sozialen Zusammenhalt und die territoriale Einheit, unverantwortlich regiert.