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5.000 Sicherheitsbeamte schützen 1.000 Neujahr-Touristen

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sahara_DZNach den Angaben der algerischen Tageszeitung El Khabar haben sich der algerische Tourismusminister und sein Kabinettskollege des Innenministeriums entschieden 30 touristischen Attraktionen in der algerischen Sahara mit mehr als 5.000 Sicherheitsbeamten aus Polizei-, Gendarmerie- und Speizalarmee-Angehörigen vor möglichen terroristischen Anschlägen zu schützen. Die Orte befinden sich den Wilayas (Bundesländer) Adrar, Tamenrasset und Ghadraya.

Noch vor gut zwei Wochen sah sich der Wali der Region Adrar gezwungen alle touristischen Orte in seiner Provinz aus Sicherheitgründen für Touristen zu schließen. Diese Entscheidung hat die Chefs aller Sahara-Reiseargenturen und -Reisebüros in Algerien und in Europa auf die Palme gebracht. Denn die Konsequenz und der Schaden dieser Entscheidung wäre immens groß. Betroffen wären u.a. mehr als 1.000 europäische Touristen aus Frankreich, Italien und Deutschland, die ihre Neujahresfest 2012 in der Stille der algerischen Sahara feiern wollten und bereits vor langer Zeit ihre Reise geplant und festgebucht haben.

Inzwischen werden seit mehr als drei Wochen strengste Sicherheitsmaßnahmen im gesamten Süden Algeriens durchgeführt. In diesem Rahmen sind alle Reiseargenturen verpflichtet worden, alle Details über ihre Reisenenden, ihre Fahrzeuge und ihre Ausrüstungen, ihre Reiserouten und über ihre Aufenthaltsorte und Hotels den Sicherheitsbehörden offenzulegen.

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