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Tourismus: Überarbeitung des Gesetzes für touristische Investitionen

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Oran Hotel 1Entsprechend den neuen Richtlinien des neuen algerischen Ministers für Tourismus und Handwerk, Herr Mohamed Benmeradi, kündigte der Staatssekretär im Tourismusministerium, Herr Mohammed Amine Hadj Said am vergangenen Sonntag in Mascara, die anstehende Überarbeitung des bisherigen Gesetzes für Tourismusinvestitionen (§ 03-03) an.

Der Staatssekretär erklärt das bisherige Investitionsgesetz für die Tourismusbranche für veraltet und sehr restriktiv. Das Gesetz erlaubt Tourismusinvestitionen nur in den vom algerischen Staat festgelegten 205 Gebieten, den sogenannten ZET-Zonen (Zones d'Extension Touristique). Diese Bedingung war für viele Investoren ein großes Hindernis, denn in nur 22 der 205 ZET-Gebiten wurde investiert. 

Die Überarbeitung des Tourismusgesetzes soll den Prozess der Wiederbelebung des Tourismus in Algerien fördern. Amin Hadj Said argumentiert, dass der Rückgang im Tourismussektors, die steigende Preise und die Verschlechterung des Services auf die geringen Anzahl touristischer Einrichtungen und Hotels zurückzuführen ist, vor allem in den Wilayat (Bundesländer) der Küstenregionen.

 In naher Zukunft werden 763 Hotels der gehobenen Klasse mit 86.000 Betten, sowie 63 Hotelbetrieben und acht öffentliche Thermen gebaut, fügte der Staatssekretär. Trotz zahlreicher Ankündigungen von guten Absichten und langfristigen Programmen steht Algerien vor gravierenden Mängeln an Hotel-Infrastruktur, da das größte Land in Afrika nur zehn Hotels der Kategorie "fünf Sterne" hat. Zum Vergleich, das "kleine" Nachbarland Tunesien verfügt über 45 Hotels der 5-Stern-Kategorie, Ägypten über etwa 100.

(Quelle http://www.lequotidien-oran.com/index.php?news=5175168 )


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